Mallorca Philipp Rupp

Im Juli: Studie zum Hochlauf von CDR

25. Juni 2025

Frühzeitige Investitionen in CO2-Entnahme (Carbon Dioxide Removal, kurz: CDR) sind nicht nur ein Gebot des Klimaschutzes, sondern auch ein strategischer Schritt, um bis 2045 ein jährliches Wirtschaftspotenzial von 25–45 Milliarden Euro für Deutschland zu erschließen.

Hochlauf von CDR in Deutschland

Deutschland braucht für den Hochlauf des CDR-Sektors einen soliden und engagierten nationalen Rahmen. Während globale Vorreiter aktiv integrierte CDR-Politik umsetzen, befindet sich Deutschland noch in einem frühen Stadium des Engagements. Dies gefährdet die wirtschaftliche Zukunft von Deutschland (zum Beispiel 190.000 qualifizierte CDR-Arbeitsplätze bis 2050) und könnte dazu führen, dass Netto-Null-Emissionen bis 2045 unerreichbar werden.

Vier Hindernisse der CDR- Skalierung

4 Huerden

Vier staatliche Eingriffe zur Beseitigung

4 Eingriffe

Im Juli: Mechanismen für den Hochlauf

Die im Juli erscheinende gemeinsame Studie der Boston Consulting Group (BCG) und des Deutschen Verbands für negative Emissionen (DVNE) setzt genau hier an. Sie wird konkrete Fördermöglichkeiten
aufzeigen, strategische Einstiegspunkte in das EU-ETS identifizieren und skizzieren,
wie Deutschland einen glaubwürdigen, investitionsfähigen CDR-Markt gestalten kann.

Die Studie wird im Rahmen eines parlamentarischen Abends am 7. Juli 2025 veröffentlicht werden. Sie schließt inhaltlich an die vorangegangene Studie „Europa und Deutschland als Katalysatoren einer Billionen-Euro-Industrie“ aus dem Juni 2024 an.


Foto: op23