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Policy Brief: Natürl. Klimaschutz (ANK)

Entscheidend beim ANK ist, zusätzliche CO₂-Entnahme gezielt zu messen und zu fördern.

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Policy Brief: Claims im Kohlenstoffmarkt

Unternehmen brauchen Klarheit, wie sie Klimaschutz und Carbon Removal glaubwürdig kommunizieren können.

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Policy Brief: CO₂-Entnahme im EU-ETS

Die Reform des EU-Emissionshandels (EU-ETS) bietet die Chance, hochwertige CO₂-Entnahme zu skalieren.

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CDR Politik ANK2 LNe
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CDR-Politik: LNe und ANK 2.0 in Bewegung

Mit Langfriststrategie Negativemissionen (LNe) und Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK 2.0) kommen zwei wichtige Vorhaben.

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FAQ

Maßgeblich für die Erderwärmung beziehungsweise den Klimawandel ist das in der Atmosphäre befindliche Kohlenstoffdioxid (CO2). Je höher die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre ist, desto stärker sind der Treibhauseffekt und die Erwärmung.

Unsere CO2-Emissionen, die wir in die Atmosphäre geben, erhöhen diese Konzentration. Diese Emissionen sind also im bilanziellen Sinne positiv. Im Gegensatz dazu beschreiben negative Emissionen aus der Atmosphäre entnommenes Kohlenstoffdioxid. Das CO2, das aktiv entfernt wird, verringert die Konzentration in der Atmosphäre, ist also im bilanziellen Sinne negativ. Negative Emissionen entstehen also durch sogenannte CO2-Entnahme oder englisch Carbon Dioxide Removal (kurz: CDR).

Über Kohlenstoffdioxid hinaus gibt es weitere Treibhausgase wie beispielsweise Methan oder Lachgas. Auch hierfür werden negative Emissionen gebraucht, also Lösungen zur Entnahme aus der Atmosphäre.

Um die Gefahren durch den Klimawandel einzudämmen beziehungsweise eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen, will Deutschland bis 2045 klimaneutral werden. Im Jahr 2045 soll also ein Gleichgewicht zwischen den Emissionen herrschen, die in die Atmosphäre gegeben werden (positive), und denen, die aktiv aus der Atmosphäre entnommen werden (negative). So, dass sich positive und negative Emissionen im bilanziellen Sinne neutralisieren. Man spricht daher auch vom Ziel der Netto-Null.

Das Erreichen von Klimaneutralität oder genauer von Netto-Null-Emissionen ist ohne CO2-Entnahme (CDR) nicht möglich. Das ist keine Einschätzung oder Meinung, sondern ein unstrittiger Fakt. In allen vom IPCC (Weltklimarat) modellierten Szenarien für eine globale Erwärmung von 2 °C oder darunter kommt CDR zum Einsatz.

Wichtig: CDR kann und soll eine drastische Emissionsreduktion nicht ersetzen, sondern ergänzen. CO2-Entnahme ist also kein vorgeschütztes Instrument, um echten Wandel und den Ausstieg aus fossilen Energieträgern zu umgehen. CDR ist ein unverzichtbarer Teil der Transformation.

Es gibt eine Vielzahl von CDR-Methoden, die sich hinsichtlich Entwicklungsstand, Skalierbarkeit und Risikofaktoren teilweise stark unterscheiden. Es ist daher entscheidend, dass eine kluge Governance stattfindet. Um keine Zeit zu verlieren, ist es wichtig, dass alle CDR-Methoden zunächst erforscht, entwickelt und gefördert werden. 

CO2 kann durch verschiedene Methoden aktiv aus der Atmosphäre entnommen werden. Neben natürlichen Methoden wie Aufforstung und Aufbau von Bodenkohlenstoff gibt es verschiedene technische Lösungen. Dazu gehören beispielsweise die direkte Abscheidung aus der Luft mit anschließender Speicherung (DACCS), die Erzeugung von Bioenergie mit Abscheidung und Speicherung (BECCS), beschleunigte Gesteinsverwitterung (Enhanced Weathering) oder die Herstellung von Pflanzenkohle mit CO2-Abscheidung (Biochar Carbon Removal).